Wirtschaft : Trotz Personalabbau stieg der Umsatz um 3,1 Prozent

Das Handwerk in Deutschland erwirtschaftet trotz Personalabbaus höhere Umsätze. Ende September hatte das Handwerk 3,8 Prozent weniger Beschäftigte als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Dennoch stieg der Umsatz im bis September reichenden dritten Quartal gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent. Beschäftigungsrückgänge gab es in allen Gewerbegruppen des Handwerks. Besonders stark betroffen waren die Gruppe Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe (minus 7,4 Prozent) sowie die Gruppe Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege sowie chemische und Reinigungsgewerbe (ebenfalls minus 7,4 Prozent). Innerhalb der letzten Gruppe erreichte das Minus im Zahntechnikerhandwerk sogar elf Prozent und im Gebäudereinigerhandwerk zehn Prozent. Einen höheren Umsatz als im Vorjahresquartal erzielten vier der sieben Gewerbegruppen. Dabei betrug das Plus im Bau- und Ausbaugewerbe 5,8 Prozent und im Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege sowie chemischen und Reinigungsgewerbe 4,7 Prozent. Den größten Rückgang registrierte das Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe mit einem Minus von 6,1 Prozent.

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