Wirtschaft : Übernahme der Dresdner Bank: Die Allianz ist der größte Versicherungskonzern der Welt

Als größter Versicherungskonzern der Welt ist die Allianz in mehr als 50 Staaten vertreten. 1998 hatte sich das Münchner Unternehmen mit dem Mehrheitseinstieg bei der französischen AGF-Gruppe an die Spitze der internationalen Versicherungswirtschaft gesetzt. Seit 110 Jahren sichert die Gesellschaft Menschen gegen Risiken ab. Sie bot als erstes Unfall- und Haftpflichtversicherungen an, erweiterte ihre Geschäfte dann auch auf Bereiche wie Transport- und Maschinenversicherungen.

Im vergangenen Jahr beschäftigte die Allianz weltweit knapp 120 000 Mitarbeiter. Bereinigt um Sondereffekte erhöhte sich der Überschuss 2000 um knapp zwölf Prozent auf gut 2,3 Milliarden Euro. Die Beitragseinnahmen der Gruppe kletterten weltweit um 13 Prozent auf 68,5 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr sollen sie um rund fünf Prozent zulegen. Der Gewinn soll überproportional um 13 Prozent wachsen.

Vor knapp drei Jahren erklärte die Allianz die Vermögensverwaltung neben der Sach- und Lebensversicherung zur dritten Säule des Konzerns. Mit der milliardenschweren Übernahme der amerikanischen Gesellschaft Pimco, die überwiegend auf Anleihen spezialisiert ist, stieg die Allianz im Herbst 1999 zum sechsgrößten Vermögensverwalter der Welt auf. Im vergangenen Jahr wurde mit Nicholas-Applegate ein weiteres bedeutendes US-Unternehmen übernommen. Das verwaltete Vermögen der Allianz stieg durch die Übernahmen im vergangenen Jahr von 384 auf 700 Milliarden Euro (1370 Milliarden Mark).

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