Wirtschaft : Vattenfall erwartet Änderung bei Bewag

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Der schwedische Energiekonzern Vattenfall geht davon aus, dass es in absehbarer Zeit zu einer Veränderung der Eigentumsverhältnisse beim Berliner Stromversorger Bewag kommt. Vattenfall-Chef Lars Josefsson sagte in Berlin, dass die gleichberechtigte Führung der Bewag durch das amerikanische Unternehmen Mirant und die Vattenfall-Tochter HEW "keine dauerhafte Situation" darstelle.

Zwar betreibe Vattenfall keine Blockadepolitik. Eine Kollision der Interessen zwischen Mirant und Vattenfall, die über die Bewag ausgetragen würde, sei jedoch nicht ausgeschlossen. Insider erwarten einen ersten Streit bei der im Frühjahr anstehenden Teilprivatisierung des Warschauer Strom-Netzbetreibers Stoen. Bewag und Vattenfall haben dafür ihr Interesse bekundet. Ob HEW im Aufsichtsrat einer Bewerbung letztlich zustimmen werde, werde man zum Jahresanfang "aus wirtschaftlicher Sicht" prüfen, sagte Josefsson.

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