Wirtschaft : Winterthur und Credit Suisse im Profil

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Mit Winterthur und Credit Suisse haben sich zwei Unternehmen zusammengeschlossen, die von der Schweiz aus auf der ganzen Welt tätig sind.Die Versicherungsgruppe Winterthur ist nach eigenen Angaben auf ihrem Heimatmarkt Schweiz Marktführerin, beschäftigt allerdings 75 Prozent ihrer Beschäftigten im Ausland.In Deutschland kooperiert Winterthur seit 1994 mit der Deutschen Beamtenversicherung (DBV).Über diese Kooperation besteht auch eine kapitalmäßige Verflechtung mit der DBV-Mutter Commerzbank.Die DBV-Winterthur gilt als Nummer elf unter den Versicherungsunternehmen in Deutschland.1996 erreichte sie ein Beitragsvolumen von 5,5 Mrd.DM, der Gewinn nach Steuern lag bei 93 Mill.DM, knapp 25 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.1997 soll das Beitragsvolumen auf 5,8 Mrd.DM steigen.Für Winterthur und Commerzbank soll die Kooperation das gegenseitige Geschäft beleben.1996 wurden so in den Bankfilialen Lebensversicherungen im Wert von 1,3 Mrd.DM verkauft, die Bank erhielt zugleich neue Kunden mit Einlagen im Gesamtvolumen von 900 Mill.DM.Deutschland ist für die Schweizer der zweitwichtigste Markt. Die Credit Suisse Group besteht in der jetzigen Form seit Anfang des Jahres.Sie entstand aus der früheren CS Holding und dem Kreditanstalt Konzern.Im Zuge der Reorganisation wurden traditionsreiche Institute wie die Schweizerische Kreditanstalt und die Schweizerische Volksbank unter dem neuen Namen zusammengelegt.Das Unternehmen versteht sich heute als globaler Finanzdienstleister.Die Credit Suisse Private Banking beispielsweise betreut 270 000 Kunden, davon rund zwei Drittel außerhalb des Heimatmarktes Schweiz.Vergangenes Jahr mußte Credit Suisse wegen des Konzernumbaus zum ersten Mal in der Firmengeschichte ein Minus von 2,4 Mrd.DM ausweisen.Die Bilanzsumme betrug 1996 rund 640 Mrd.DM.

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