Wirtschaft : „Wir haben gelernt, im Team zu arbeiten“

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Paula, weshalb hast du bei „Jugend denkt Zukunft“ mitgemacht?

Ich bin gefragt worden, und es hat spannend geklungen. Es gibt bei uns öfters Projekte. Aber das ist das erste richtige Wirtschaftsprojekt für mich.

Was war das Schwierigste dabei?

Unsere Gruppe kam nicht nur aus einer Klasse, sondern aus der 9., 10. und 11. Wir haben aber so sofort gelernt, im Team zusammenzuarbeiten.

Welche Ideen habt ihr entwickelt?

Wir haben uns ein neues Bussystem ausgedacht. In unserer Region ist das wirklich schlimm. Wir haben uns deshalb überlegt, dass jeder per Handy oder über einen Automaten einen Bus bestellen kann. Das läuft alles in einer Zentrale zusammen, die dann die Touren koordiniert. Das wäre effektiver, als feste Strecken zu fahren. Bezahlt wird mit einer Prepaid-Karte, ähnlich wie beim Handy. Die Idee ist schon ziemlich weit entwickelt – und ich hoffe, dass sie weiter verfolgt wird.

Nach den Erfahrungen im Projekt – was willst du später einmal machen?

Ich habe mir schon überlegt, in Richtung Forschung und Entwicklung zu gehen. Konkrete Pläne habe ich aber noch nicht. Es sind ja noch zwei Jahre bis zum Abitur.

Das Gespräch führte Bernd Hops.

Paula Säring

hat an einem der ersten „Jugend denkt Zukunft“-Projekten teilgenommen. Sie besucht die 11. Klasse des Emil-Fischer-Gymnasiums in Schwarzheide.

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