Wirtschaft : Wo die Flugzeuge herkommen

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Die Airbus-Produktion ist auf Werke in den vier ursprünglichen Partnerländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien verteilt. Auch nach dem Ausstieg von British Aerospace , deren Anteile kürzlich von der EADS übernommen wurden, werden die Tragflächen weiter von den Briten gefertigt. Die Großbauteile werden per Tieflader und Frachtschiff sowie mit fünf speziell entwickelten Beluga-Transportflugzeugen zur Endmontage in Toulouse oder Hamburg transportiert. Dabei hat sich die Verteilung der Fertigungsstätten nicht als Nachteil erwiesen. Auch der Konkurrent Boeing setzt zunehmend auf eine dezentrale Produktion.

Die Endmontage der Airbus-Flugzeuge war ursprünglich in Toulous e konzentriert. Dort werden die Großraummodelle A 300, A 330, A 340 und A 380 sowie der Schmalrumpfjet A 320 gebaut. Hamburg erhielt mit dem Programmstart der verlängerten A 321 im Jahr 1989 den Zuschlag für die Schlussfertigung dieses Modells und montiert inzwischen auch die beiden kleineren Versionen A 318 und A 319. Nun sollte Hamburg auch seinen Beitrag zur Produktion des A 380 leisten. Dort sollten nicht nur die Kabinen und Frachträume aller A 380 ausgestattet und die Maschinen lackiert werden, sondern auch die Struktur- und Ausrüstungsmontage der vorderen und hinteren Rumpfsektionen, die dann mit Spezialfähren zur Endmontage nach Toulouse transportiert werden. Die deutschen Airbus- Standorte mit insgesamt rund 23 000 Beschäftigten befinden sich mit Ausnahme des bayerischen Laupheim im Norden des Landes. Größte Fertigungsstätte nach Hamburg ist Bremen , wo unter anderem die Flügel der Großraumjets ausgestattet und Landeklappen montiert werden. Weitere Werke bestehen in Buxtehude, Nordenham, Stade und Varel. du-

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