Wirtschaft : Wo IBG und Bavaria Milliarden umsetzen

BERLIN .Die wichtigste Tochtergesellschaft der Immobilientochter der Bankgesellschaft Berlin (IBG) ist die Bavaria GmbH.Sie entwickelt neue Projekte, kauft und saniert Baudenkmäler oder Plattenbauten.Dadurch leistet sie die "Zuarbeit" für die Geschlossenen Fonds der IBG.Deren Anteile gehen an private Anleger und an die Geldhäuser unter dem Dach der Bankgesellschaft, um so die Projekte zu refinanzieren.In der Region arbeitet die Gesellschaft an der Konversion der McNear-Kaserne in Steglitz (800 Wohnungen), am Bornstaedter Feld in Potsdam (500 Wohneinheiten) und errichtet 800 Wohnungen in Stahnsdorf.Insgesamt will die IBG jährlich 1000 Wohnungen in Berlin sowie weitere 1000 überwiegend in den alten Ländern bauen; Umsatzziel insgesamt: 500 Mill.DM.Mit weiteren rund 250 Mill.DM sollen Projekte im Denkmalschutz zum Umsatz beitragen sowie Gewerbebauten mit 2,5 Mrd.DM.Problematisch ist die IBG-Beteiligung "Wasserstadt" mit zwei Projekten: Spandau, Rummelsburger Bucht."Das kostet uns echtes Geld", erklärte IBG-Geschäftsführer Jürgen Schoeps gegenüber dem Tagesspiegel.Weil nur 35 Prozent der 1200 Wohnungen in Spandau vermietet sind, mußte die IBG eine Einzelwertberichtigung von 17 Mill.DM vornehmen.Besser vermieten sich die Wohnungen in der Rummelsburger Bucht, weil dort die Mieten mit rund 9,50 DM pro Quadratmeter sehr günstig sind.(ball)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben