Ausgezeichnete Quantenmechaniker : Die Lebensläufe von Wineland und Haroche

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David Wineland
David WinelandFoto: Reuters

David Wineland

(68) arbeitet als Physiker am National Institute of Standards and Technology (NIST) und der Universität von Colorado in Boulder. Er studierte bis 1965 an der Universität von Kalifornien in Berkeley und ging anschließend für seine Dissertation an die Harvard-Universität. Seine Karriere begann 1970 an der Universität von Washington, 1975 wechselte er zum Nationalen Büro für Standards (heute: NIST). Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der National Medal of Science und der Benjamin Franklin Medaille. Das Nobelpreiskomitee musste gestern sein Telefon eine Weile klingeln lassen – in Boulder war es erst halb vier Uhr am Morgen und Wineland schlief.

Serge Haroche (68) ist Quantenphysiker an der École Normale Supérieure der Universität von Paris, wo er auch studierte und 1971 promovierte. Seit 1982 arbeitet er dort. Trotzdem kam Haroche in der Welt herum: Der in Marokko Geborene forschte am Massachusetts Institute of Technology, an den Unis Stanford, Harvard und Yale, aber auch in Konstanz und Mainz sowie am Max- Planck-Institut für Quantenoptik in Garching. Er bekam etliche Preise, etwa (wie Wineland) den Einstein-Preis für Laserwissenschaft und den Herbert-Walther-Preis der Optical Society of America und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. jas

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