Die neuen Atheisten : Belfast, Beirut, Bombay, Bethlehem, Bagdad

Der 11. September 2001 hat zu einer Welle neuer, religionskritischer Bücher geführt, insbesondere in den angelsächsigen Ländern – viele von ihnen erscheinen in diesen Tagen auf Deutsch. Neben Dawkins’ Buch stechen zwei Werke hervor:

Der US-Journalist Christopher Hitchens attackiert in seinem „Der Herr ist kein Hirte – Wie Religion die Welt vergiftet“ (Blessing, 352 Seiten, 17,90 Euro) die Religionen dieser Welt aufs Schärfste. Hitchens hat als Reporter an vielen Orten gelebt. In seinem Buch beschreibt er seine Erfahrungen. Zum Beispiel an Orten, die mit B beginnen: Belfast, Beirut, Bombay, Belgrad, Bethlehem und Bagdad. Hitchens schreibt stilistisch geschliffen und mit viel Leidenschaft – die kulturhistorische Ergänzung zu Dawkins.

Der Philosoph und Neurowissenschaftler Sam Harris stellt in seinem Buch „Das Ende des Glaubens – Religion, Terror und das Licht der Vernunft“ (Edition Spuren, 350 Seiten, 22 Euro) den Buddhismus als einzige friedliche Weltreligion heraus. Harris plädiert für eine aufgeklärte Spiritualität: Gefühle von Mystik und Tiefe sind zu kostbar, um sie den herkömmlichen Religionen zu überlassen. Tsp

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