MATHEON : Das Vorbild

Das 2002 gegründete Forschungszentrum „Mathematik für Schlüsseltechnologien“ wird getragen von den drei Berliner Unis sowie zwei außeruniversitären Einrichtungen. Sprecherhochschule ist die Technische Universität (TU). Im siebenköpfigen Vorstand sitzen die Leiter der beteiligten Institutionen sowie ein Vertreter der Wissenschaftlichen Mitarbeiter. Auf Vorschlag des Vorstands wird ein Rat gewählt, der die wissenschaftliche Zusammenarbeit koordiniert. Mit der wissenschaftlichen Entwicklung des Matheon befasst sich zudem ein jährlich einmal tagender international zusammengesetzter wissenschaftlicher Beirat. Finanziert wird das Matheon von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit jährlich 5,5 Millionen Euro. Das Geld wird von der TU verwaltet und für Forschung und Personal aufgewandt. Derzeit finanziert das Matheon sechs Professoren, sieben Nachwuchsgruppenleiter und etwa 70 Wissenschaftliche Mitarbeiter. Die restlichen 130 Mitarbeiter werden über die Trägerinstitutionen bezahlt. Die Weiterförderung bis 2012 hängt von der Begutachtung der DFG ab, die alle vier Jahre erfolgt. pja

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