Wissen : Mehr Berliner an Berliner Hochschulen

Der Anteil von Studierenden, die in Berlin ihr Abitur gemacht haben und in ihrer Heimatstadt anschließend auch studieren können, hat sich erhöht. Das teilt die Wissenschaftssenatsverwaltung mit. Nachdem der Prozentsatz der lokalen Abiturienten an den Berliner Hochschulen 2009 auf ein Rekordtief von 55 Prozent gefallen war, liege er nun bei 66 Prozent, heißt es. Zuletzt habe es einen solchen Wert im Jahr 2003 gegeben. Begünstigt wurde die Steigerung durch einen Anstieg der Studienanfängerplätze in Berlin insgesamt, in der auslaufenden Legislaturperiode wurde deren Anzahl von 20 000 auf 29 000 erhöht.

In den vergangenen Jahren waren im Abgeordnetenhaus immer wieder Debatten entbrannt, ob zu wenig für die Berliner Schüler mit Studienwunsch getan würde. Da direkte „Landeskinderquoten“ gesetzlich nicht erlaubt sind, wurden Vorbereitungskurse für Berliner Schüler eingeführt, die bei der Uni-Bewerbung positiv angerechnet werden sollten, der zweite Fokus lag auf der Schaffung von mehr Studienplätzen. Die Opposition hatte dies als unzureichend kritisiert.nia

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