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Wissen : Pisa für Azubis – fordern Grüne und Wirtschaft

Tina Rohowski

Die Diskussionen um eine Bildungsreform in Deutschland hätten sich „ideologisch deutlich entkrampft“, findet Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). So sehr entkrampft, dass das IW sogar gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung ein Thesenpapier veröffentlicht hat, das den Reformbedarf in der Bildungspolitik aus Sicht der Ökonomen und des „grünen Think Tank“ darstellt. Dem Bildungswesen attestiert es etliche Schwächen – es sei „ineffizient“, „sozial hoch selektiv“ und leide an „organisierter Unverantwortlichkeit“. Die Forderungen, die das Papier ableitet, beziehen sich auf alle Ebenen des Bildungssystems: „Denn wir kommen nur über Pisa nach Bologna“, sagte Ralf Fücks, Vorstand der Böll-Stiftung.

Für die berufliche Ausbildung sei ebenfalls ein Pisa-Test notwendig, lautet eine These. Bislang müsse als völlig unklar gelten, wie leistungsfähig das System der dualen Berufsausbildung ist. Ob das „Berufsbildungs-Pisa“ als internationaler Vergleich organisiert werden kann, sei zwar noch unklar, sagte Hüther. „Aber auch Aussagen über die Spannweite in Deutschland wären hilfreich.“

Außerdem fordert das Papier die Einführung von Bildungsgutscheinen für Kindergärten und Universitäten. Ab dem dritten Lebensjahr sollten „möglichst alle Kinder“ einen Kindergarten besuchen, heißt es in der Empfehlung. Eltern bekämen eine „KitaCard“, auf der ihnen vom Bund ein fester Betrag für Betreuungsangebote gutgeschrieben werde. Im Hochschulbereich würden Studiengutscheine für mehr Wettbewerb, Mobilität und „einen Finanzausgleich zwischen den Ländern“ sorgen. Das Prinzip: Studierende lösen an ihrer Uni Gutscheine ein, für die die Hochschulen Geld aus einem Fonds erhalten, in den alle Bundesländer einzahlen. Länder, die über den eigenen Bedarf ausbilden, könnten so mit Mehreinnahmen rechnen.

Fücks forderte überdies die Abschaffung der Hauptschule, da sie zu einer „Restschule für problematische Schüler“ geworden sei. Die Stiftung setze sich für ein zweigliedriges System mit Gymnasien und „Sekundarschulen“ ein – eine Vorstellung, der sich die Wirtschaftsforscher im Thesenpapier nicht anschlossen. Einig sei man sich aber, dass „frühe Selektion“ geringere Bildungserfolge bewirke. Böll-Stiftung und IW sprächen sich daher für die sechsjährige Grundschule aus. Weitere „Schulstrukturfragen“ seien „nachrangig“. Für die Gemeinschaftsschule könne etwa nicht nachgewiesen werden, dass sie insgesamt zu besseren Leistungen führe. Tina Rohowski

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