Wissen : SPD: Weitere Eliteunis sind denkbar

Wie stellt sich die SPD die Zukunft der Exzellenzinitiative vor? In dem am Montag beschlossenen Bildungsprogramm des Parteivorstands wird die Förderung ganzer Hochschulen als "Eliteuniversitäten" wie berichtet nicht erwähnt.

Wie stellt sich die SPD die Zukunft der Exzellenzinitiative vor? In dem am Montag beschlossenen Bildungsprogramm des Parteivorstands wird die Förderung ganzer Hochschulen als „Eliteuniversitäten“ wie berichtet nicht erwähnt. Der Schwerpunkt der Förderung solle auf Forschungsvorhaben (Clustern) und von Graduiertenschulen liegen. „Rigoros streichen“ wolle man die Förderung ganzer Unis aber nicht, erklärte Vorstandsmitglied Ulla Burchardt. SPD-Bildungsexperte Jörg Tauss betonte dagegen am Dienstag, dass die neun Universitäten, die den Elitestatus bereits erlangt haben, auf jeden Fall weiter gefördert werden müssten, falls sie positiv evaluiert werden.

Darauf hätten sich die bildungs- und forschungspolitischen Sprecher der SPD- Fraktionen in Bund und Ländern bei einer Tagung in Berlin geeinigt. Zwar solle der Wettbewerb „nicht ständig neue Spitzenhochschulen gebären“, sagte Tauss. Denkbar sei aber, dass auch die eine oder andere weitere Universität gekürt werden könne. Besonders wichtig sei es jedoch, die beiden ersten Förderlinien auszubauen – große Forschungsvorhaben, Graduiertenschulen und zusätzlich Nachwuchsforschergruppen. -ry

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