Wissenschaft : 70 Millionen Euro für Hochschulen in Brandenburg

Land verteilt Geld aus Konjunkturpaket. Gebaut werden soll unter anderem ein neues Studentenwohnheim in Potsdam-Golm.

Tilmann Warnecke

Die Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstitute in Brandenburg bekommen insgesamt 70 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II. Die Mittel sollen vor allem für Bauprojekte ausgegeben werden, die die Gebäude der Hochschulen energieeffizienter machen, sagte Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) am Mittwoch in Potsdam.

Das meiste Geld geht an die Universität Potsdam, die größte Hochschule in Brandenburg: Sie erhält 14 Millionen Euro. Die BTU Cottbus bekommt sieben Millionen Euro, die Viadrina in Frankfurt (Oder) 2,9 Millionen. 1,7 Millionen Euro gehen an die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. Unter den Fachhochschulen bekommt die FH Lausitz mit 2,3 Millionen am meisten. Es folgen die FH Potsdam (1,9 Millionen), die TFH Wildau (1,7 Millionen) sowie die FHs Brandenburg (1,5 Millionen) und Eberswalde (eine Million). Die außeruniversitären Institute werden zusammen mit zehn Millionen Euro gefördert.

Fünf Millionen Euro will die Regierung zunächst zurückhalten, um einen Spielraum bei besonders wichtigen Projekten zu haben. Derzeit reichen die Hochschulen die Vorhaben beim Wissenschaftsministerium ein, die sie fördern wollen. Voraussichtlich Mitte Mai steht fest, was gebaut wird. In Berlin entschied der Senat bereits Ende März, welche Bauvorhaben umgesetzt werden.

Vom Konjunkturprogramm profitieren auch die Studentenwerke in Brandenburg: Sie bekommen 20 Millionen Euro. Hier steht ein Großvorhaben bereits fest: In Potsdam-Golm soll ein neues Studentenwohnheim mit 200 Plätzen gebaut werden. Das Wohnheim in Brandenburg wird mehr Plätze bekommen. Die große verglaste Mensa im Dönhoff-Gebäude der Viadrina-Universität soll energieeffizient ausgebaut werden.

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