Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg : Helm ab! Solidarität mit den Flüchtlingen im Kiez

Über eine Woche harrten einige Flüchtlinge in der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule aus. Das Gebiet war weiträumig von der Polizei abgesperrt. Es drohte eine Räumung. Viele Anwohner solidarisieren sich mit den Flüchtlingen. Sehen Sie hier den Protest in großen Bildern.

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Foto: Carmen Schucker

Ein Kiez im Ausnahmezustand: Weil immer noch einige Flüchtlinge die Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg nicht verlassen wollen, hat der Bezirk am Dienstag die Polizei um Hilfe bei einer Räumung gebeten. Doch die Flüchtlinge drohen sich bei einer Räumung umzubringen. Zudem kommt, dass die politische Situation im Bezirk enorm angespannt ist. Viele Anwohner solidarisieren sich und hängen Plakate in ihre Fenster oder über ihre Balkone. Hier einige Ausschnitte:

Foto: Carmen Schucker

Im Kiez hängen mittlerweile an vielen Fenstern Solidaritätsbekundungen.

Foto: Carmen Schucker

Teilweise heißt es auf Deutsch "Flüchtlinge willkommen",...

Foto: Carmen Schucker

..., teilweise heißt es auf Englisch "Refugees welcome".

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"Gebt den Leuten ihren Kiez zurück", heißt es hier,...

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..., während an der Bushaltestelle in der Reichenberger Straße Respekt gefordert wird.

Foto: Carmen Schucker

Die Bushaltestelle ist mittlerweile zu einem Protest-Haus umgewandelt worden.

Foto: Carmen Schucker

Auch an vielen Balkonen hängen selbst gestaltete Laken.

Foto: Carmen Schucker

Viele verurteilen darin auch das Handeln der Polizei.

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Häufig zitiert: "Kein Mensch ist illegal"

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Sie rufen zur Solidarität auf.

Foto: Carmen Schucker

Manchmal fallen die Solidaritätsbekundungen auch etwas kleiner aus.

Foto: Carmen Schucker

Hier meint jemand, den Grund allen Übels zu kennen.

Foto: Carmen Schucker

Immer wieder liest man den Paragraphen 23.

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Der Paragraph sieht ein dauerhaftes Bleiberecht vor - müsste aber von Innenminister Frank Henkel gewährt werden.

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Vielen Anwohnern ist die ständige Polizeipräsenz zu viel.

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Sie empfinden die Absperrungen als Terror.

Foto: Carmen Schucker

Polizisten stehen in der Reichenberger Straße/Ecke Lausitzer Straße.

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Dieses Eckhaus hat fast in jedem Stockwerk eine Solidaritätsbekundung hängen.

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Lesen Sie hier auch den Newsblog zu den aktuellen Geschehnissen.

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