Autobrandstiftungen : Mehrere Fahrzeuge in Flammen

Am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag brannten wieder mehrere Autos. Ob eine politische Motivation dahinter steckt, prüft die Polizei derzeit.

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Unbekannte haben in Schöneberg, Fennpfuhl und in Charlottenburg Fahrzeuge in Brand gesetzt. Menschen wurden dabei nicht verletzt.

Ein Passant meldete gegen 18.30 Uhr dem Notruf einen brennenden VW Tiguan in der Geßlerstraße in Schöneberg. Noch bevor der Brand bekämpft wurde, griff das Feuer auf einen Mercedes A-Klasse sowie einen Renault Kangoo über, die dadurch ebenfalls beschädigt wurden. Der VW brannte vollständig aus. Ein Anwohner gab an, dass er kurz zuvor mehrere Kinder beobachtet hatte, die mit Feuerwerkskörpern in der Straße gespielt hatten. Ob diese für das Feuer verantwortlich sind, muss noch ermittelt werden.

Gegen 6. 40 Uhr rief ebenfalls ein Passant die Polizei und Feuerwehr nach Fennpfuhl. Dort setzten Unbekannte auf einem öffentlichen Parkplatz am Weißenseer Weg einen VW Golf in Brand. Die Flammen griffen auf einen weiteren VW Golf, einen Ligier und einen Anhänger über. Durch die Hitze des Feuers wurden darüber hinaus vier weitere Fahrzeuge - ein Mercedes Vito, ein Mercedes Sprinter, ein Opel sowie ein weiterer VW Golf - in Mitleidenschaft gezogen. Die drei angezündeten Fahrzeuge brannten vollständig aus. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt.

In der Nacht zündeten Brandstifter dann gegen 1.45 Uhr Skoda unter einer Brücke in der Lise-Meitner-Straße an. Zivilbeamte bemerkten das Feuer und riefen Einsatzkräfte der Feuerwehr, die dann löschten.

Die Täter entkamen unerkannt.

In Berlin kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Brandstiftungen an Autos. Deswegen wird die Berliner Polizei seit mehreren Monaten nachts von Beamten der Bundespolizei unterstützt.

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