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Autozündler : Zweiter mutmaßlicher Brandstifter jetzt doch in Haft

Ein Richter bestätigte den dringenden Tatverdacht und die Fluchtgefahr des mutmaßlichen Autobrandstifters, der nun doch in U-Haft kommt. Linksautonome bekennen sich zum Brandanschlag.

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Zuletzt hat es vermehrte Fälle von Autozündeleien in Berlin gegeben.
Zuletzt hat es vermehrte Fälle von Autozündeleien in Berlin gegeben.Foto: dpa

Der mutmaßliche Autobrandstifter Detlef M. aus Friedrichshain sitzt jetzt doch in U-Haft. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Haftverschonung des Mannes war erfolgreich. Ein Richter bestätigte am Mittwoch den dringenden Tatverdacht und eine Fluchtgefahr. Ausreichende Gründe für eine Haftverschonung, seien nicht gegeben. Der 43-Jährige sitzt inzwischen im Untersuchungsgefängnis in Moabit. Ermittler hatten die Haftverschonung zuvor scharf kritisiert.

„Die Beweislage in diesem Fall ist gut“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Den entscheidenden Beweis lieferte eine Passantin, die zufällig am 16. Mai einen Autobrandstifter in der Karl-Marx-Allee fotografiert hatte. Ermittler wollen den Zündler auf dem Foto als Detlef M. identifiziert haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, am 10. Juni mehrere Autos in Tiergarten angezündet zu haben.

In der Nacht zu Donnerstag brannten wieder fünf Autos. Darunter eines in der Rigaer Straße, die für ihr linksautonomes Klientel eigentlich bei der Polizei längst bekannt ist. Damit steigt die Zahl der Autobrandstiftungen mit mutmaßlich politischem Motiv auf 92. Unterdessen ist im Internet ein weiteres Bekennerschreiben aufgetaucht. Darin übernimmt die Autonome Gruppe „Christos Tsoutsouvis“ die Verantwortung für den Anschlag auf einen Citroën-Händler am 13. Juni in Lichtenberg, bei dem zehn Autos zerstört wurden.

In der Begründung hieß es, Citroën liefere Fahrzeuge für die griechische Polizei. Mit dem Angriff habe man sich mit griechischen Demonstranten solidarisch zeigen wollen.

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