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Berlin-Friedrichshain : 29-Jähriger am S-Bahnhof Warschauer Straße niedergestochen

Mit einer Stichverletzung musste ein 29-Jähriger in der Nacht zu Sonnabend notoperiert werden. Offenbar hatte es zuvor an der Warschauer Straße Streit gegeben.

Max Deibert
Berlin S-Bahnhof Warschauer Straße, wuseliger Schmelztigel für Nachtschwärmer und Kriminelle.
Berlin S-Bahnhof Warschauer Straße, wuseliger Schmelztigel für Nachtschwärmer und Kriminelle.Foto: Kai-Uwe Heinrich

Schwer verletzt wurde in der Nacht von Freitag auf Sonnabend ein 29-Jähriger bei einer Auseinandersetzung in Friedrichshain. Nach Polizeiangaben kam es gegen 23.30 Uhr am S-Bahnhof Warschauer Straße zu einem Streit zwischen zwei Personengruppen. Dabei erlitt der junge Mann einen Stich mit einem noch unbekannten Gegenstand. Kurze Zeit später sackte er auf einer Treppe am S-Bahnhof zusammen.

Grafik: Fabian Bartel

Bahnpersonal entdeckte ihn dort und verständigte den Notarzt. Polizeibeamte nahmen mehrere Tatverdächtige in der Nähe des S-Bahnhofs vorläufig fest. Zwei von ihnen verfügen über keinen festen Wohnsitz, deswegen geht die Polizei derzeit eher von einer Auseinandersetzung zwischen Obdachlosen aus. Genaueres wisse man aber noch nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Sonnabendmittag.

Der 29-Jährige musste noch in der Nacht notoperiert werden. Laut Polizei befindet er sich in einem stabilen Zustand, konnte aber bisher noch nicht zum Tathergang befragt werden.

Zuletzt war es im Umkreis des S-Bahnhofs und vor allem auf dem nahegelegenen RAW-Gelände an der Revaler Straße verstärkt zu Gewalt gekommen.

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