Berlin-Friedrichshain : 30-Jähriger bei Auseinandersetzung mit Gruppe verletzt

Der Mann gehört vermutlich der rechten Szene an, seine Gegner sollen aus der linken Szene kommen. Wer den gewalttätigen Streit begonnen hat, ist fraglich.

Hannah Hauer
Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)
Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)Foto: dpa

Am Dienstagabend gegen 22 Uhr ist es in Friedrichshain zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer zehnköpfigen Gruppe gekommen. Dabei wurde der Einzelkämpfer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

Während des Streits soll der 30-Jährige, wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss, nach einzelnen Personen in der Gruppe getreten haben, woraufhin er mit Pfefferspray attackiert wurde. Er soll sich ebenfalls mit Pfefferspray und einem Taschenmesser gewehrt haben. Ob es weitere Verletzte gab, ist unklar. Noch bevor die Polizei eintraf, waren alle Gegner des Mannes geflüchtet. Die Gruppe konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht identifiziert werden.

Die Auseinandersetzung trug sich in der Liebigstraße Ecke Rigaer Straße zu. Aufgrund der Lage, in der die linke Szene sehr aktiv ist, lässt sich ein politischer Tathintergrund nicht ausschließen. Es ist anzunehmen, dass der Mann der rechten Szene angehört, da er bestimmte Stahlkappenschuhe trug. Seine Gegner sollen Informationen der Polizei zufolge linksgerichtet sein.

Wer den Streit begonnen hat, ist noch fraglich. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen.

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