Berlin-Hellersdorf : Ehemaliger Schüler randaliert in OSZ

Ein randalierender ehemaliger Schüler hat am Freitagmittag große Aufregung in einem Oberstufenzentrum in Hellersdorf verursacht. Der maskierte Mann wird als psychisch labil eingestuft und wurde von der Polizei festgenommen. Verletzt wurde niemand.

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Ein ehemaliger Schüler hat am Freitagmittag in einem Oberstufenzentrum in Hellersdorf randaliert. Der maskierte junge Mann war gegen 12.10 Uhr in den Komplex an der Darßer Straße eingedrungen, er war maskiert mit einer Art Arztkittel, Mundschutz und weißer Haube, zudem führte er eine verdächtig pralle Tüte mit. Schüler alarmierten die Schulleitung, diese rief die Polizei. Über Lautsprecher wurden alle Lehrer und Schüler auf Anweisung der Polizei aufgefordert, "wegen einer unklaren Situation" die Klassenräume von innen abzuschließen.

Eine Sprecherin der Bildungsverwaltung bestätigte entsprechende Informationen des Tagesspiegels, betonte aber, dass es keine so genannte Amoklage gewesen sei.  Der unbewaffnete junge Mann konnte vom Personal in einen Raum gesperrt werden, er wurde dort von der Polizei festgenommen. Er hatte mit Füßen gegen Wände und Scheiben getreten und Sachschaden angerichtet. Er war am 17. Januar dieses Jahres von der Schule geflogen, da er sich aggressiv verhalten hatte, das "Oberstufenzentrum für Sozialwesen" hatte deshalb Hausverbot gegen ihn erlassen. A. wird als psychisch labil eingestuft. Die Bildungsverwaltung betonte, dass sich die Schule vorbildlich verhalten habe.

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