Berlin-Hellersdorf : Nächtliche Randale von der Polizei gestoppt

40 Heranwachsende randalierten in der Nacht in Berlin-Hellersdorf. Die Polizei konnte 15 festnehmen.

Jörn Hasselmann
Foto: dpa/Patrick Pleul

In der Nacht zu Sonnabend randalierte eine größere Personengruppe in Hellersdorf. Gegen 0.35 Uhr wurden Polizeibeamte in der Neuen Grottkauer Straße auf die etwa 40-köpfige Gruppe aufmerksam, die sich lautstark und grölend in Richtung Cottbusser Platz bewegte. Aus der Menge heraus wurden dann in der Hellersdorfer Straße Mülleimer, die an Straßenlaternen angebracht waren, abgetreten, ein Motorroller beschädigt, an einer Baustelle Warnbaken und Verkehrsschilder umgeworfen und Pyrotechnik gezündet. Als die Personen die Polizisten bemerkten, flüchteten sie in den U-Bahnhof Cottbusser Platz. Sie rannten über den Bahnsteig in das Gleisbett der U-Bahn-Linie 5 und verließen dieses erst wieder im Bereich des Mylauer Weges am Regine-Hildebrandt-Park. Dort liefen sie in kleineren Gruppen auseinander. Zur Unterstützung gerufene Kollegen konnten noch in der Nähe eine Gruppe von 15 Personen anhalten, die sie daraufhin kontrollierten. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die 15 bis 22 Jahre alten Personen wieder entlassen. Der U-Bahnverkehr der Linie 5 musste für etwa eine halbe Stunde unterbrochen werden.

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