Berlin-Marienfelde : Verdächtiger nach Überfall auf Busfahrer gesucht

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei nach einem Räuber, der Mitte August mit einer Pistole bewaffnet einen Busfahrer überfallen hatte.

Bigna Fink
Mit diesen Fotos sucht die Polizei den Mann, der einen Bus überfallen hat.
Mit diesen Fotos sucht die Polizei den Mann, der einen Bus überfallen hat.Foto: Polizei

Die Polizei fahndet nach einem Mann, der am 18. August 2015 in Berlin-Marienfelde einen Busfahrer ausrauben wollte. Die Tat ereignete sich laut Polizei an der Haltestelle Waldsassener Straße/Ecke Tirschenreuther Ring, unweit der Grenze zu Brandenburg.

Der Mann war um 4 Uhr morgens in dem Bus der Linie M77 unterwegs. Er war schon einige Stationen gefahren, laut Polizei verhielt er sich den anderen Fahrgästen gegenüber aggressiv. Damit nicht genug: Der Täter ging nach vorne zum 35-jährigen Fahrer, zückte eine Pistole und setzte sie dem Busfahrer an den Kopf.

Der Kriminelle forderte Geld aus der Kassen. Trotz der Waffe am Kopf blieb der Busfahrer ruhig; er erklärte dem Täter laut Polizei, dass er nicht auf so einfach auf das Fahrgeld zugreifen könne. Der Täter ergriff daraufhin die Flucht und wurde nicht mehr gefunden. Beute hatte er nicht gemacht.

Foto: Polizei

Die Ermittler des Raubkommissariats zeigen deshalb ein Bild aus der Überwachungskamera im Bus, um den Täter zu finden. Der Verdächtige soll zwischen 20 und 25 Jahre alt und schlank gebaut sein. Das dunkelbraune, fettige Haar trug er zur Tatzeit auf Kinnlänge geschnitten, außerdem trug er einen Drei-Tage-Bart. Er war mit schwarzen Shorts und einem schwarzen T-Shirt sowie hellen Turnschuhen bekleidet.

Wer den Verdächtigen kennt und/oder Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen kann, wird um einen Anruf bei der Kriminalpolizei unter (030) 4664 - 473 118 gebeten. Zeugen, die zur Tatzeit am Tatort in Marienfelde auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden ebenfalls um einen Anruf gebeten. Wie immer kann auch jede andere Dienststelle der Polizei kontaktiert werden.

Foto: Polizei

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