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Berlin-Neukölln : Drei Garagen ausgebrannt

Zwanzig Feuerwehrleute waren in der Nacht auf Donnerstag in der Naumburger Straße in Neukölln im Einsatz. Die Polizei ermittelt wegen Verdacht auf Brandstiftung.

Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild). Foto: Paul Zinken/dpa
Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild).Foto: Paul Zinken/dpa

Drei Garagen brannten in Neukölln in der Nacht auf Donnerstag völlig aus. Gegen ein Uhr früh bemerkte ein Fußgänger Rauch in einem Hof in der Naumburger Straße und alarmierte die Feuerwehr. In einer der Garage standen drei Motorroller, in einer anderen ein Anhänger mit einem Boot<NO1>in den beiden anderen soll sich laut dem Nutzer Müll befunden haben<NO>. Auch ein Auto, dass vor den Garagen stand, ist ausgebrannt. Ein danabenstehendes Motorrad wurde durch die Flammen beschädigt.

Verletzt wurde niemand. Zwanzig Mann der Feuerwehr waren bei den Löscharbeiten im Einsatz. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung, ein politisches Motiv wird nicht vermutet.

Brandserie in Berlin

In den letzten zwei Wochen gab es einen Anstieg an politisch motivierten Brandstiftungen an Autos. Die Polizei ermittelt im Zusammenhang mit der linksextremen Szene der Rigaer Straße 94. Vor zwei Wochen wurde ein Teil des besetzten Gebäudes geräumt, das führte zu erneuten Spannungen.

In der Nacht zu Mittwoch nahm die Polizei einen Mann fest, der versuchte in Friedrichshain drei Autos anzuzünden. Erst feierte Innensenator Henkel das als Ermittlungserfolg, kurz darauf tauchten auf dem linksextremen Internetportal "indymedia" Gerüchte auf, dass der mutmaßliche Brandstifter kein Linker, sondern ein Informant der Polizei sei und an "Bärgida"-Kundgebungen teilnahm. Die Berliner Polizei und die Innenverwaltung haben sich noch nicht dazu geäußert.

(Tsp)

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