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Berlin-Schöneberg : Zwei Verletzte bei Brand, Feuerwehr im Großeinsatz

Es war wohl eine vergessene Kippe. Mit über 100 Einsatzkräften musste die Feuerwehr in der Nacht zu Sonnabend einen Brand in einem Wohnhaus in Berlin-Schöneberg bekämpfen. Zwei Menschen wurden verletzt. Erst am Morgen war das Feuer unter Kontrolle.

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Im Berliner Ortsteil Friedenau in Schöneberg musste die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag zu einem Großeinsatz ausrücken.
Im Berliner Ortsteil Friedenau in Schöneberg musste die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag zu einem Großeinsatz ausrücken.Foto: dpa

Die Berliner Feuerwehr ist in der Nacht zu Samstag um 1.25 Uhr zu einem Großeinsatz in der Fregestraße 77 im Schöneberger Ortsteil Friedenau gerufen worden. In der vierten Etage eines fünfgeschossigen Wohnhauses war dort ein Feuer ausgebrochen. Der Brand zog anschließend nach oben - bis in den ausgebauten Dachstuhl. Die Feuerwehr war mit acht Löschzügen und zeitweise rund 110 Einsatzkräften vor Ort, sagte ein Sprecher. Ein Mieter des Hauses kam verletzt ins Krankenhaus, ein Freiwilliger der Feuerwehr erlitt einen Schwächeanfall und musste ebenfalls in eine Klinik gebracht werden.

Gegen 6.20 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bringen, die Löscharbeiten dauerten am Samstagmorgen aber noch an. Die Feuerwehr hofft, dass das regnerische Wetter das Löschen beschleunigt. Die Mieter werden nach Feuerwehrangaben zunächst nicht in das Haus zurückkehren können. Das Feuer soll durch Fahrlässigkeit entstanden sein, hieß es bei der Polizei. Die ältere Mieterin, bei der der Brand ausbrach, gilt als starke Raucherin. Die Ursache ist für Ermittler ein Klassiker, zahlreiche Brände sind entstanden, weil Raucher mit ihrer Zigarette eingeschlafen sind.

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