Brandstiftung : Brennende Autos in Marzahn und Reinickendorf

In der Nacht zu Montag brannten in Berlin erneut Autos. In Marzahn ging ein alter Opel in Flammen auf, in Heiligensee wurde ein VW-Geländewagen zum Opfer der Flammen.

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Vor allem 2011 haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. Im November hat die Polizei zwei mutmaßliche Brandstifter festgenommen, die durch ihre Zündeleien eine heftige Explosion ausgelöst haben sollen. Neue Aufmerksamkeit erfahren die Autobrände nun, weil die Berliner Polizei bei einem Fall flächendeckend Handy-Daten ausgewertet hat.Weitere Bilder anzeigen
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04.11.2011 20:21Vor allem 2011 haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. Im November hat die Polizei zwei mutmaßliche Brandstifter...

Gegen 18.35 Uhr brannte in der Bärensteinstraße in Marzahn ein 19 Jahr alter Opel Astra auf einem Parkplatz. Der zweite Brand ereignete sich um 2.20 Uhr auf dem Rotwildpfad in Heiligensee. Dort stand ein vier Jahre alter Geländewagen des Typs VW Touareg in Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Die Täter sind flüchtig.

Auch am Wochenende brannten mehrere Fahrzeuge in Berlin. Drei Autos gingen bereits in der Nacht zum Samstag in Flammen auf. In der Karl-Marx-Straße entdeckten Passanten um 5.50 Uhr einen brennenden Mercedes. Sie verständigten Polizei und Feuerwehr. Das Auto wurde völlig zerstört, weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. In der Kreuzberger Ritterstraße brannte bereits eine Stunde früher ein Renault Twingo. Bei dem schon älteren Fahrzeug ist bisher unklar, ob es sich um Brandstiftung handelt. Auch ein technischer Defekt könne für den Brand verantwortlich sein, sagte ein Polizeisprecher.

Außerdem brannte um 0:45 Uhr ein Fahrzeuge in der Neustrelitzer Straße in Lichtenberg. Anwohner bemerkten das brennende Auto und verständigten die Feuerwehr. Der Brand sprang noch auf ein weiteres Fahrzeug über, Menschen wurden nicht verletzt. (mit Tsp)

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