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Brandstiftung in Reinickendorf : Falscher Feuerwehrmann legte offenbar Brände

Die Polizei hat in der Nacht einen mutmaßlichen Brandstifter im Märkischen Viertel gefasst. Der Mann trug eine Art Feuerwehruniform und stand in der Nähe von brennenden Containern.

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Der 40-jährige Tatverdächtige stand laut Polizeiangaben gegen 22.30 Uhr in der Nähe von brennenden Müllcontainern in der Treuenbrietzener Straße. Feuerwehrleuten, die den Brand löschten, war der Mann schon häufiger im Umfeld von Bränden begegnet. Er habe dabei eine Uniform getragen, die der von Berliner Feuerwehrleuten ähnlich gewesen sei, sagte ein Sprecher. Woher er die Kleidung bezogen hat, ist noch unklar.

Die Brandlöscher reichten diesen Hinweis an die Polizei weiter, die daraufhin den Mann festnehmen konnte. Der Tatverdächtige - ein Deutscher - ist als wohnungslos gemeldet und wegen Brandstiftungsdelikten bereits bekannt. "Weitere Einzelheiten können wir noch nicht nennen. Dazu müssen wir die Vernehmung abwarten", hieß es bei der Polizei.

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