Ermittlungen : HU-Randale: Polizei fahndet in Schulen

Die Polizei will die Bildungsverwaltung des Senats bitten, Fahndungsaufrufe zu den Krawallen in der Humboldt-Universität auszuhängen. Ein Abgleich von DNA-Spuren ist hingegen nicht geplant.

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Darauf werden Zeugen gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Am Montag hatte Polizeipräsident Dieter Glietsch im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses eine Öffentlichkeitsfahndung angekündigt. Wie berichtet, waren am Rande einer Schülerdemo vor zwei Wochen 1000 Schüler in die HU eingedrungen und hatten dort eine Ausstellung zur Judenverfolgung beschädigt. Dies war auf massiven Protest, unter anderem der Jüdischen Gemeinde, gestoßen. Hinweise auf eine gezielte antisemitische Tat gibt es nicht, den Schülern müsse jedoch klar gewesen sein, was sie zerstören, sagte  Innensenator Ehrhart Körting. Nach der Randale hatte die Kripo Aufkleber linker Gruppen in der HU gefunden. Die Polizei widersprach gestern einem Zeitungsbericht, dass ein Abgleich von DNA-Spuren geplant sei – es wurde gar keine DNA gefunden.

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