Fahndung mit Phantombild : Räuber überfielen mehr als 70 alte Menschen in Altenheimen

Vor allem alte und gebrechliche Menschen haben sich die Täter für ihre Raubüberfälle in Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau ausgesucht: Nun fahndet die Polizei mit Phantombildern nach den Männern.

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Dieser Mann soll einer der tatverdächtigen Räuber sein.
Dieser Mann soll einer der tatverdächtigen Räuber sein.Foto: Polizei

Mit drei Phantombildern sucht die Polizei nach Räubern, die seit Anfang Mai 2011 ältere und gebrechliche Menschen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau überfallen haben - überwiegend in Seniorenheimen. Die Polizei hat bislang mehr als 70 dieser Taten erfasst, viele von ihnen wurden erst verspätet zur Anzeige gebracht, hieß es.
Die Masche der Täter war immer dieselbe: In allen Fällen klingelte ein Mann an der Wohnungstür. Nachdem die teilweise sehr alten Wohnungsinhaber die Tür geöffnet hatten, wurden sie von dem Unbekannten zumeist geschubst und in die Wohnung gedrängt. Anschließend durchsuchte der Räuber die Zimmer nach Geld.

So sieht der mutmaßliche Komplize der Räuberbande aus.
So sieht der mutmaßliche Komplize der Räuberbande aus.Foto: Polizei

Die Täter hatten leichtes Spiel, weil ihr Entdeckungsrisiko gering war, da ihre Opfer sich durch ihre altersbedingten Einschränkungen und Gebrechen nicht wehren konnten und sehr verängstigt waren. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich um drei verschiedene Täter handelt, die offenbar Verbindungen untereinander haben. Die Polizei bittet Zeugen, die den oder die abgebildeten Männer kennen oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort machen können, sich zu melden.

Auch dieser Mann wird als tatverdächtiger Räuber gesucht.
Auch dieser Mann wird als tatverdächtiger Räuber gesucht.Foto: Polizei

Zudem wurde für Tipps, die zur Aufklärung der Raubserie führen eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 67 in Spandau unter den Telefonnummern (030) 4664 - 273 120 oder 4664 - 271 010 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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