Gefahr im Netz : Staatsanwaltschaft warnt vor E-Mails mit Schadsoftware

Wer E-Mails von der Staatsanwaltschaft Berlin erhält, sollte vorsichtig sein: Es könnte sich um eine Fälschung handeln. Der Pressesprecher der Generalanwaltschaft warnte insbesondere davor, den Anhang der elektronischen Post zu öffnen.

Christa Roth
Dieses Schreiben stammt nicht von der Staatsanwaltschaft. Foto: Tagesspiegel
Dieses Schreiben stammt nicht von der Staatsanwaltschaft.Foto: Tagesspiegel

Unter verschiedenen Email-Accounts werden zur Zeit E-Mails, die die Staatsanwaltschaft Berlin als vermeintlichen Urheber ausweisen und an eine Vielzahl von Personen versandt wurden. Darin behaupten die Absender der E-Mail, dass die Angeschriebenen "rechtswidrig Raubkopien von urheberrechtlich geschützten Filmen erstellt" hätten.

Die Staatsanwaltschaft warnt vor allem davor, den Anhang der E-Mail zu öffnen. Die Adressaten werden in dem Schreiben aufgefordert, die Datei auszufüllen und an die Staatsanwaltschaft zurück zu mailen. Bei der Zip-Datei soll es sich ersten Erkenntnissen zufolge um eine Schadsoftware (Malware) handeln. Diese könnte die Computer der Betroffenen infizieren.

Die E-Mail ist in den vergangenen Tagen bereits an mehrere Personen verschickt worden. Wer hinter der Aktion steckt, ist noch nicht bekannt.

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