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Homophobie : Schlägertrupp jagt Schwule in Friedrichshain

Vier junge Männer sind am Sonnabend durch den Volkspark Friedrichshain gezogen. Sie fragten Passanten, ob sie homosexuell seien, warteten aber die Antwort nicht ab.

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Die vier jungen Männer, die in der Nacht zum Sonntag durch den Volkspark Friedrichshain zogen, wollten offenbar vor allem zuschlagen. Sie fragten ihre Opfer, ob diese homosexuell seien, warteten aber die Antwort nicht ab. Mindestens vier Personen wurden laut Polizei innerhalb von zehn Minuten und unabhängig voneinander von ihnen misshandelt und erlitten durch Schläge und Tritte Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper.

Alle Opfer haben die Täter laut Polizei gleich beschrieben. „Es war von vier Männern die Rede, der Anführer wurde als westeuropäischer, athletischer Typ geschildert, der mit Berliner Akzent sprach.“ Die Schläger konnten unerkannt flüchten. In der Nacht zuvor war ein 25-jähriger Transsexueller auf der Landsberger Allee in Lichtenberg angegriffen worden. Auch hier soll es sich um vier Täter gehandelt haben, deshalb prüft die Polizei einen eventuellen Zusammenhang zwischen den Taten.

Eventuell hängen die Attacken auch mit dem Transgenialen Christopher Street Day zusammen, der am Sonnabend in Neukölln und Kreuzberg von 5000 Menschen gefeiert wurde. Laut Polizei blieb die Veranstaltung friedlich, lediglich ein Platzverweis wurde erteilt.Der Transgeniale CSD richtet sich gegen die Kommerzialisierung der Schwulenbewegung und auch an Trans- sowie an Heterosexuelle mit abweichender Geschlechtsidentität.

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