Irrfahrt in Berlin-Neukölln : Alkoholisierter Senior fährt ins Gleisbett

Ein 73-Jähriger verlor unter Alkoholeinfluss die Kontrolle über seinen Wagen, fuhr in ein Gleisbett, überfuhr zwei Poller und krachte gegen einen Anhänger. Nicht der erste Unfall des Seniors an diesem Abend.

Nachtstreife der Polizei (Symbolbild) Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Nachtstreife der Polizei (Symbolbild)Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Im Neuköllner Stadtteil Rudow hat ein betrunkener Senior mit seinem für Chaos gesorgt. Am Freitagabend kam der 73-Jährige gegen 18.10 Uhr in Höhe Fuchsienweg mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn ab, als er in der Stubenrauchstraße in Richtung Neuköllner Straße unterwegs war. Anschließend fuhr er auf dem Mittelstreifen weiter. Im Gleisbett der Mittenwalder Eisenbahn überfuhr er zwei Poller und kam auf die Fahrbahn zurück. Anschließend stieß er gegen einen am rechten Rand abgestellten Anhänger. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger über den Gehweg gegen einen Zaun geschoben.

Bei diesem Zusammenstoß erlitt der Autofahrer Hautabschürfungen am Unterarm, kam aber wegen des Verdachts auf ein Schädelhirntrauma zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Zuvor war der Mann bereits von Unfallort geflohen

Die eingesetzten Polizisten konnten noch während der Unfallaufnahme einen weiteren Unfallort in der Stubenrauchstraße Ecke Kanalstraße ausfindig machen. Dort war der Mann zuvor bereits an einer roten Ampel auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug aufgefahren und hatte sich unerlaubt entfernt. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme ergab, dass der Herr alkoholisiert war. Die Stubenrauchstraße musste für die Unfallaufnahme zwischen Seidelbastweg und Fuchsienweg rund eine Stunde für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Bearbeitung übernommen.

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