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Lageso in Berlin-Moabit : Flüchtling nach Stichverletzung im Krankenhaus

Ein Flüchtling aus Afghanistan ist mit einer Stichwunde an der Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge zusammengebrochen. Sein Zustand ist stabil - er soll in einem Park beraubt worden sein.

Timo Kather
Ein Krankenwagen war vor Ort. (Symbolbild)
Ein Krankenwagen war vor Ort. (Symbolbild)Foto: dpa

Der 39-jährige Mann aus Afghanistan war gegen 18 Uhr auf dem Gelände der Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge in der Turmstraße zusammengebrochen. Ein Sanitäter entdeckte eine Stichverletzung an seinem Oberkörper. Der Afghane wurde ins Krankenhaus gebracht und dort operiert; am Freitag war sein Zustand stabil. Nach Angaben einer Sprecherin der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.

Der Mann erzählte der Polizei, dass er mehrere Stunden zuvor in einem Park in Moabit von vier Räubern überfallen worden sei. Die Täter hätten ihm seine Tragetasche und Bargeld geraubt und auf ihn eingestochen. Das Raubkommissariat will den 39-Jährigen heute mit Hilfe eines Dolmetschers zum genauen Tathergang befragen.

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