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Sperrungen in Friedrichshain : Riesenrohr blockierte Friedrichshain

Die Karl-Marx-Allee war am Morgen weiträumig gesperrt. Der Grund: Ein Wasserrohr, das oberirdisch verläuft, war heute früh auf die Fahrbahn gekracht. Verletzt wurde niemand.

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Bei Bauarbeiten in Friedrichshain sind mehrere oberirdische Grundwasserrohre auf die Straße gestürzt.Alle Bilder anzeigen
Foto: dpa
17.01.2012 14:39Bei Bauarbeiten in Friedrichshain sind mehrere oberirdische Grundwasserrohre auf die Straße gestürzt.

Tausende Autofahrer haben es am Dienstag nicht pünktlich zur Arbeit geschafft. Gegen 8 Uhr am Morgen war ein Lastwagen mit seinem Ausleger gegen eine Leitung über der Karl-Marx-Allee gefahren. Das tonnenschwere Rohr führt normalerweise Wasser über die sechsspurige Straße und krachte quer auf die Fahrbahn. Mitten im Berufsverkehr musste die Straße zwischen den U-Bahnhöfen Frankfurter Tor und Weberwiese in beide Richtungen gesperrt werden.

Das Rohr ist überirdisch verlegt worden, da im Boden an der U-Bahnstation Weberwiese gebaut wird. Der LKW traf das riesige, rosa gestrichene Wasserrohr dort, wo es aus mehreren Metern Höhe wieder auf den Rasenstreifen führt. Die gesamte Konstruktion krachte daraufhin auf die Straße. „Zum Glück läuft gerade kein Wasser durch“, sagte eine Feuerwehrmann vor Ort. Sonst hätte es eine Überschwemmung gegeben, denn das Rohr hat mehr als einen halben Meter Durchmesser und kann entsprechend viel Wasser führen. Die wichtige Ost-West-Achse war für Stunden gesperrt, da die schwere Leitung samt Trägern erst von der Feuerwehr mit einem Kran entfernt werden mussten. Erst gegen 11.30 Uhr rollte der Verkehr an der Unfallstelle wieder. Verletzt wurde der Polizei zufolge niemand.

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