U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof : Mutmaßlicher Drogendealer versucht sich als Taschendieb

Zwei jungen Männern wurden in der Donnerstagnacht am U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof Drogen angeboten. Als sie ablehnten, wurde der mutmaßliche Dealer handgreiflich - kurz darauf bemerkte einer der jungen Männer, dass sein Portmonee fehlte.

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Die beiden jungen Männer - einer 28 Jahre alt, der andere 29 Jahre alt - wollten gegen 21.30 Uhr zum U-Bahnhof. Vor der Treppe zum Bahnsteig wurden sie laut Polizei von einem 20-Jährigen angesprochen. Dieser bot ihnen Drogen an. Die Männer lehnten ab und stiegen die Treppe hoch. Am oberen Ende der Treppe wurde der 28-Jährige plötzlich von dem mutmaßlichen Drogendealer angerempelt und geschubst; er stürzte. Der 20-Jährige rannte danach davon. Als sich der 28-Jährige wieder aufgerappelt hatte, musste er feststellen, dass sein Portmonee fehlte. Zusammen mit seinem Begleiter nahm er die Verfolgung des Taschendiebs auf.

Die beiden Männer liefen dem mutmaßlichen Taschendieb hinterher. Eine Polizeistreife sah dies und schloss sich der Verfolgung an. Die Beamten konnten den 20-Jährigen in der Nähe des Bahnhofs festnehmen. Laut Polizei wehrte sich der 20-Jährige gegen seine Festnahme; er soll um sich getreten und geschlagen haben. Die Polizei konnte jedoch nicht bestätigten, dass bei der Durchsuchung des 20-Jährigen Drogen oder das gestohlene Portmonee gefunden wurden.

Während die Beamten den 20-Jährigen festnahmen, mischten sich zwei Passanten im Alter von 22 und 25 Jahren ein. Laut Polizei redeten sie auf den 28-Jährigen ein, keine Anzeige gegen den vermeintlichen Taschendieb zu stellen. Laut Polizei bedrängte der 25-Jährige auch einen Beamten und wurde daraufhin aufgefordert, zu verschwinden. Anstatt zu gehen, zog der 25-Jährige eine Schere aus der Jacke und drohte den Polizisten damit. Die Beamten drohten ihrerseits mit dem Einsatz von Pfefferspray und überwältigten den 25-Jährigen. Der mutmaßliche Taschendieb und der Mann mit der Schere wurden festgenommen und zur Gefangenensammelstelle gebracht; der 22-Jährige durfte nach der Aufnahme seiner Personalien weiterziehen.

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