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Vermisster Sechsjähriger in Potsdam : Suche nach Elias in der Nuthe für heute unterbrochen

Auf der Suche nach dem seit letzter Woche vermissten Elias baggert die Polizei jetzt einen Teil des Flusses Nuthe auf - Hunde hatten angeschlagen.

Manuel Fernandes-Stacke, Nathalie Waehlisch
Mitarbeiter des Technischen Hilfwerkes (THW) und Polizisten machen alles bereit für den Bagger.
Mitarbeiter des Technischen Hilfwerkes (THW) und Polizisten machen alles bereit für den Bagger.Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Die Suche nach dem seit dem 8. Juli vermissten Elias aus Potsdam ist für heute unterbrochen worden. Am Donnerstag war damit begonnen worden, einen Teil des Flüsschens Nuthe in Schlaatz auszubaggern. Zuvor hatten an der Stelle Hunde, die auch Leichen aufspüren können, angeschlagen. Das müsse aber nicht heißen, dass es um den Sechsjährigen gehe. Der ausgebaggerte Schlamm soll auf einer Schwimmplattform durchsucht werden. An der Stelle war nach Polizeiangaben bereits mehrfach mit Tauchern gesucht worden.

Viele Hinweise nach "Aktenzeichen XY ungelöst"

Nach der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" am Mittwochabend hat die Potsdamer Polizei in der Nacht etwa doppelt so viele Hinweise als sonst auf den vermissten Elias erhalten. Eine Zahl nannte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen jedoch nicht.

Der sechsjährige Elias aus Potsdam wird seit acht Tagen vermisst.
Der sechsjährige Elias aus Potsdam wird seit acht Tagen vermisst.Foto: dpa

In der Sendung war ein Foto des seit acht Tagen vermissten sechs Jahre alten Jungen gezeigt und um Mithilfe bei der Suche gebeten worden. Die Hinweise der Anrufer würden darauf nun geprüft, ob es eine konkrete Spur auf den Verbleib des Jungen gebe, sagte der Sprecher. Bis Mittwoch hatte es insgesamt mehr als 430 Hinweise auf Elias gegeben. Rund fünf Millionen Zuschauer sind pro Ausgabe dabei, nach Angaben der Redaktion werden etwa 40 Prozent der Fälle aufgeklärt. (mit dpa)

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