Behindertensport : Rolli-Basketballer trainieren für Paralympics

In der Max-Schmeling-Halle ging es am Freitag, den 23. März 2012, turbulent zu.

Anne Balzer
Dribbeln, zielen, werfen. Die Aussicht auf „Jugend trainiert für Paralympics“ macht den Rollstuhlbasketball-Schulcup besonders spannend. Doch viele wollten auch einfach nur dabei sein, High-Tech-Rollstühle testen, anfeuern. Manch einer setzte sich auch in den Rollstuhl, um den anspruchsvollen Sport auszuprobieren.
Dribbeln, zielen, werfen. Die Aussicht auf „Jugend trainiert für Paralympics“ macht den Rollstuhlbasketball-Schulcup besonders...Foto: Thilo Rückeis

„Ihr könnt das! Kriegen wir das hin?“ Ein vielstimmiges „Jaa!“ ist die Antwort. Rund 70 Teilnehmer der sieben Teams der Berliner Schulen mit Förderschwerpunkt auf körperlicher Behinderung und motorischer Störung kämpften beim 1. Rollstuhlbasketball-Schulcup nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um die Landesqualifikation für „Jugend trainiert für Paralympics“ am 12. und 13. Mai 2012. Möglich geworden ist das Turnier durch die Zusammenarbeit von Alba Berlin mit der Senatsbildungsverwaltung sowie dem Behindertensportverband Berlin und der Produktionsschule Mitte. Bald sollen auch Behinderte von Regelschulen mitmachen dürfen. Die Marianne-Buggenhagen-Schule aus Buch gewann das Turnier. Nach zwei erfolgreichen Pilotveranstaltungen findet dieses Jahr das erste offizielle Bundesfinale „Jugend trainiert für Paralympics“ statt. Dann werden sich die Nachwuchsathleten in Kienbaum in Brandenburg in den Sportarten Schwimmen, Leichtathletik, Tischtennis und Rollstuhlbasketball messen.

Foto: Thilo Rückeis
Foto: Thilo Rückeis

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