BERLINS ELITESCHULEN DES SPORTS : Auch Andreas Wecker und Britta Steffen lernten hier

NEUE STRUKTUR

Der Sportstandort Berlin will in der Nachwuchsförderung zur deutschen Elite gehören. Deshalb werden das Coubertin-Gymnasium und die Werner-Seelenbinder-Realschule momentan zum Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) fusioniert. Dort sollen Talente gefördert und zu einem angemessenen Schulabschluss geführt werden. In fünf Jahren wird der Fusionsprozess abgeschlossen sein, dann wird nur noch im neuen Schulgebäude im Sportforum Hohenschönhausen unterrichtet und nicht wie bisher an zwei Standorten. Gemeinsam mit der Flatow-Oberschule in Köpenick und der Charlottenburger Poelchau-Oberschule wird es dann in Berlin drei sogenannte „Eliteschulen des Sports“ geben.

STRENGERE AUSWAHL

Durch die Fusion wird das SLZB kleiner: Die Schülerzahl sinkt von derzeit 1500 Schülern an beiden Schulen auf 1100. Gleichzeitig soll das Zentrum effizienter arbeiten, sprich mehr hochklassige Sportler hervorbringen. Deshalb müssen Schüler das SLZB künftig verlassen, wenn sie ihre Sportkarriere während der Schulzeit beenden. Die talentierten Schüler finden aber auch in Zukunft wie bisher auf das SLZB: Neben der Bildungsempfehlung für Gymnasium oder Realschule müssen sie ein ärztliches Attest vorweisen. Den Ausschlag für die Aufnahme gibt aber nach wie vor der Vorschlag des Landessportbunds.

BREITE PALETTE

20 Sportarten werden auf dem SLZB gefördert: Fußball und Basketball zum Beispiel, aber auch Eiskunstlauf oder Schwimmen und „Exoten“ wie rhythmische Sportgymnastinnen oder Bogenschützen. Sie alle können sich an Vorbildern orientieren: Neben Hausding haben auch Schwimmerin Britta Steffen, Diskuswerfer Robert Harting, Eishockeyprofi Sven Felski und Turner Andreas Wecker auf Coubertin- oder Seelenbinder-Schule gepaukt. grom

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