Schule : Diesel stärker und sparsamer

Verbesserte Motoren in der C-Klasse von Mercedes

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Mehr als eine Million Mal hat die vor exakt zwei Jahren eingeführte aktuelle Generation der CKlasse von Mercedes-Benz inzwischen die Fertigungsbänder verlassen. Ein Erfolgsmodell, das nun mit neuen Dieselmotoren künftig noch attraktiver wird. Denn unter der Haube der beiden Turbodiesel C 200 CDI und C 220 CDI arbeiten künftig weiterentwickelte Vierzylinder, die mehr leisten und zugleich messbar sparsamer sind.

So steigt die Leistung des bisher 85 kW (116 PS) starken Motors im C 200 CDI nun auf 90 kW (122 PS), während der Durchschnittsverbrauch bei der Limousine von 6,3 auf 5,9 l/100 km sinkt. Mit einem höchsten Drehmoment von nun 270 Nm, die zwischen 1400 und 2800/min bereit stehen, benötigt der C 200 CDI nun statt bisher 12,1 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 nur noch 11,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen zwischen 202 und 208 km/h. Den C 200 CDI gibt es künftig übrigens auch als zweitüriges Sportcoupé.

Beim C 220 CDI bleibt die Leistung des mit zwei gegenläufigen Ausgleichswellen ausgestatteten Turbodiesels mit 105 kW (143 PS) zwar unverändert. Aber das höchste Drehmoment steigt von 315 Nm auf nunmehr 340 Nm bei 2000/min, während sich der Verbrauch der Limousine auf durchschnittlich 5,9 l/100 km verringert.

Die Verbesserungen bei den Turbodieseln sind Ergebnis des modernen Common Rail der zweiten Generation, das nun mit einem Systemdruck von 155 statt bisher 145 bar und einem maximalen Einspritzdruck von nun bis zu 1600 bar statt bislang 1350 bar arbeitet. Eine neu entwickelte Hochdruckpumpe, die sich durch Saugdrosselung steuern lässt, ein Turbolader mit elektrisch verstellbaren Leitschaufeln und neu entwickelte Siebenloch-Einspritzdüsen sowie eine doppelte Piloteinspritzung sind die wesentlichen Verbesserungen bei den neuen Motoren. Die sind künftig auch mit einer so genannten Onboard-Diagnose ausgestattet, die alle Komponenten des Motors und des Abgasreinigungssystems ständig überwacht und bei Störungen eine Warnanzeige im Armaturenbrett aktiviert.

Ein neues Schaltprogramme hat Mercedes-Benz für die als Option angebotenen Fünfgang-Automatikgetriebe entwickelt. So fährt der Wagen mit dem neuen Komfortprogramm künftig stets im zweiten Gang an und dreht die einzelnen Gänge nicht vollständig aus.

Die Sensoren der Fahrdynamikregelung ESP können außerdem auf Wunsch auch den Reifendruck überwachen und warnen dann über eine Anzeige im Kombiinstrument vor zu geringem Druck. Erkannt werden Abweichungen durch sich verändernde Abrollumfänge und fahrdynamische Messgrößen wie Querbeschleunigung, Gierrate und Radmomente. Eine Messung des tatsächlichen Reifendrucks wird dabei allerdings nicht vorgenommen.

Neu in der C-Klasse sind zudem die neuen einteiligen Aero-Scheibenwischer, wie sie bereits bei den Mercedes-Topmodellen eingesetzt werden. Und der Regensensor steuert künftig nicht nur den Scheibenwischer, sondern veranlasst auch das Schließen des Hub- und Schiebedachs. mm

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