Erziehung : Wie viel Internet fürs Kind?

Bloß keine Panik: Internet muss weder zur Verblödung noch zur Verrohung führen. Wenn man richtig damit umgeht. Aber wie? Darüber wird am Mittwoch diskutiert.

Susanne Vieth-Entus
Tanja Haeusler und ihr Mann Johnny schrieben das Buch "Netzgemüse".
Tanja Haeusler und ihr Mann Johnny schrieben das Buch "Netzgemüse".Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Wie viel Internet ist gut fürs Kind? Und wie kann es den richtigen Umgang damit lernen? Fragen wie diese lassen sich weder leicht noch schnell beantworten. Aber amüsant und lebensnah. Das zeigen Johnny und Tanja Haeusler in ihrem Elternratgeber “Netzgemüse – Aufzucht und Pflege der Generation Internet”, den sie am Mittwoch, 19 Uhr, in der Privaten Kant-Schule vorstellen (Körnerstr. 11, Steglitz).

Zu Gast beim Tag der freien Schulen

Die Diskussion gehört zu den Schlusspunkten der diesjährigen Veranstaltungen rund um den Tag der freien Schulen und seinem diesjährigen Motto „Wir sind vernetzt“.

"Unser Buch möchte Eltern helfen, die digitale Kultur der Heranwachsenden verstehen und schätzen zu lernen und wir hoffen, dass wir bei einem entspannten, realistischen und vor allem angstfreien Umgang mit dem Thema innerhalb der Familie helfen können", lautet das Ziel des Ehepaares, das selbst zwei Söhne hat. "Netzgemüse" basiert also auch auf eigenen Erfahrungen.

Haeuslers sind Mitbegründer und Veranstalter der größten Internetkonferenz Europas, der re:publica.

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