Haus der kleinen Forscher : Schlau werden aus Joghurtbechern

27 Horte und Grundschulen in Berlin sind Teil der Initiative "Haus der kleinen Forscher". Spielerisch werden Kinder an Naturwissenschaften und Technik herangeführt - mit Alltagsgegenständen.

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Akustisches Erlebnis. Schüler der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Pankow experimentieren mit Alltagsgegenständen, um etwas über das Hören und andere Sinne herauszufinden. Fotos: Stiftung Haus der kleinen Forscher
Akustisches Erlebnis. Schüler der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Pankow experimentieren mit Alltagsgegenständen, um...

Die Wilhelm-von-Humboldt-Schule in Pankow ist seit kurzem ein „Haus der kleinen Forscher“. Aber längst nicht das einzige: 27 Horte und Grundschulen in Berlin sind derzeit Teil der Initiative: Die Pädagogen der Einrichtungen lassen sich von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ fortlaufend weiterbilden: In Workshops lernen sie, wie man Kinder durch die Themen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begleiten kann. Die Stiftung stellt auch Materialien zur Verfügung. Die neuen Ideen werden dann im Alltag der Schulen und Horte umgesetzt – wie hier zum Thema Akustik. Für die Experimente werden nur Alltagsgegenstände verwendet, etwa Joghurtbecher und Spieluhren. Noch ist das Bildungsprojekt für Grundschulen in der Modellphase. Bis zum vergangenen Jahr richtete es sich ausschließlich an Kitas. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Initiative. Einmal im Jahr initiiert die Stiftung den bundesweiten „Tag der kleinen Forscher“ – in diesem Jahr, am 13. Juni, erstmals auch für Grundschulen. Das Thema ist „Nachhaltigkeit“. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.haus-der-kleinen-forscher.de.

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