Jugend trainiert für Paralympics : Berliner rollen bis ins Finale

Zwei Berliner Mannschaften holten beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Paralympics" Medaillen. Doch die Wettkämpfe sind bedroht, weil der Bund die Fördermittel halbieren will.

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Ab in den Korb. Das Rollstuhlbasketball-Team der Pankower Marianne-Buggenhagen-Schule (graue Shirts) bei einem Vorrundenspiel gegen eine Jenaer Mannschaft.
Ab in den Korb. Das Rollstuhlbasketball-Team der Pankower Marianne-Buggenhagen-Schule (graue Shirts) bei einem Vorrundenspiel...Foto: Thilo Rückeis

Rund 200 Schüler aus ganz Deutschland trafen sich in der letzten Woche in Berlin beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Paralympics“. Auf dem Programm standen Rollstuhlbasketball, Tischtennis und Goalball, eine Ballsportart für Sehbehinderte. Zwei Berliner Mannschaften gewannen Silber – das Rollstuhlbasketball-Team der Marianne-Buggenhagen-Schule aus Pankow und die Carl-Linné-Schule aus Lichtenberg beim Tischtennis.

Die gute Stimmung bei den Wettkämpfen, die zeitgleich mit dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ stattfanden, wurden getrübt durch die Meldung, dass die Bundesmittel für die beiden Schulwettbewerbe halbiert werden sollen. Dagegen gibt es heftige Proteste. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fürchtet um die Gesundheit und Prävention. Kinder in Deutschland bewegten sich zu wenig, und die Wettbewerbe seien wichtige Anreize besonders für Kinder aus sozial schwächeren Familien.

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