KONFLIKTFELD SCHULREFORM : Die Ganztagsgymnasien fordern mehr Lehrer

DAS KONZEPT

Die Schulreform bezieht auch die Gymnasien mit ein: In jedem Bezirk soll es mindestens ein Gymnasium geben, das Ganztagsbetrieb anbietet. Vorreiter ist das Nord-Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasium. Es hat von sich aus vor vier Jahren sein Programm in den Nachmittag ausgedehnt.

DAS ZIEL

Die Ganztagsgymnasien sollen vor allem in Regionen mit hoher Migrantenquote und in sozialen Brennpunkten angesiedelt sein: Mit den zusätzlichen Förderangeboten am Nachmittag soll es gelingen, auch benachteiligte Jugendliche auf einem Gymnasium bis zum Abitur zu bringen.

DER KONFLIKT

Die Gymnasien fordern analog zu den Sekundarschulen zwei zusätzliche Lehrerstellen, um Jugendliche besser fördern zu können. Anders sei es nicht möglich, sie in zwölf Jahren zum Abitur zu führen. Die Bildungsverwaltung lehnt diese Forderung ab. Die Gymnasiasten seien leistungsfähiger. sve

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