Sommerkurs des Linscheidlabs : Alles klar im Weißen See?

Auf dem Weißen See fand in der letzten Woche ein dreitägiger Sommerkurs der Humboldt-Universität für Schüler statt, die sich für Chemie und Biologie begeistern. Unsere Schülerpraktikantin Freyja war dabei.

Freyja Wiechers
Georg Kubsch erklärt den Teilnehmern des Sommerkurses die Funktion eines Messgeräts.
Georg Kubsch erklärt den Teilnehmern des Sommerkurses die Funktion eines Messgeräts.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Ein paar zusammengebundene Boote dümpeln auf dem Weißen See, in ihnen sitzen Schüler, die gespannt einem Mann zuhören. Der hält einen Stab in die Höhe, es ist ein Messgerät, um das Sauerstofftemperaturprofil des Sees zu messen. Der Mann ist Georg Kubsch, Chemiker an der Humboldt-Universität, und er leitet den Sommerkurs für Schüler des sogenannten Linscheidlabs der HU. 18 Schüler, die meisten aus Leistungs- und Profilkursen Chemie und Biologie, sind bei dem dreitägigen Kurs dabei. Sie untersuchen die Wechselwirkungen zwischen chemischen und biologischen Prozessen im See. Dazu nehmen sie Wasser-, Plankton-, und Sedimentproben. Sediment ist der Schlamm auf dem Grund des Sees. Später untersuchen sie die Proben in Laboren des Naturkundemuseums, um die Wasserqualität zu überprüfen.

Mehr Informationen zu dem Kurs unter www.linscheidlab.de.

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