Tipps : Worauf Abiturienten achten sollten

Foto: Paul Zinken
Foto: Paul Zinken

Nach den Prüfungen ist das Abitur noch lange nicht vorbei. Ein Jahrgang braucht: ein Abi-Motto, ein Logo, Shirts, einen Abi- Streich, eine Zeitung, eine Party, einen Abi-Ball und eine Abschlussfahrt. Bei Ball und Reise ist das meiste Geld im Spiel.

VERTRÄGE

Ob Agentur, Reiseveranstalter oder Cateringfirma: Am wichtigsten sind die Verträge. Alle Schüler, auch wenn es 200 sind, sollten unterzeichnen, nicht nur ein paar wenige vom Abi-Komitee. Die Geschäftsbedingungen, das „Kleingedruckte“, muss genau gelesen werden. Besonders ist auf Schadensersatzansprüche und Rücktrittsklauseln zu achten. Eltern und Lehrer sollten einbezogen werden. Die Räumlichkeiten für den AbiBall sollten ein Jahr im Voraus angefragt werden. Falls eine Agentur gebucht wird, dienen deren Referenzen für eine erste Einschätzung. Bei Catering-Firmen wird die Rechnung oft durch den Getränkekonsum in die Höhe getrieben. Eine Pauschale zu vereinbaren, kann sinnvoll sein. ABI-FAHRTEN 

Manche mögen es, selbst den Weg zum Strand zu suchen, einzukaufen und zu kochen. Bei einer von Agenturen organisierten Reise müssen die Schüler nur aus dem Bett kommen. Für Essen und Party ist ab dann meist gesorgt. Was im Preis inbegriffen ist, sollte mit dem Anbieter genau geklärt werden.

UNTERSTÜTZUNG

Schulleitung und Lehrer können beraten und helfen. Für sie ist es nicht das erste Abitur. Vielleicht findet sich auch ein Ansprechpartner aus dem Vorgängerjahrgang.

PREISE

Die Eintrittskarten für AbiBälle kosten etwa 30 bis 80 Euro. Die Preise für von Agenturen organisierte Abi-Reisen liegen zwischen 240 bis 550 Euro pro Person für eine Woche. ffe

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