Schule : Was ist ein Variodach?

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Eine Limousine oder ein Coupé auf der einen und ein Cabriolet auf der anderen Seite, das waren und sind bis in die jüngste Zeit ganz verschiedene Arten von Autos. Aber seit einigen Jahren gibt es eine Ausnahme – Autos mit einem so genannten Variodach nämlich. Zwar treten die einmal als offenes Cabrio und nur wenige Sekunden später als geschlossenes Coupé mit festem Metalldach auf – aber sie sind in beiden Gewändern immer dasselbe Auto.

Erfunden und erstmals in einer kleinen Serie eingesetzt wurden wegklappbare Stahldächer bereits in den Dreißigern von Peugeot. Wiederentdeckt und dann in die Großserie eingeführt hat MercedesBenz diese Technik für seine erste SLK-Generation. Und damit wurden zwei bislang nicht vereinbare Eigenschaften nun in einem einzigen Fahrzeug realisiert.

Das erspart den Lenkern solcher Fahrzeuge, sich entweder für einen offenen oder einen geschlossenen Wagen zu entscheiden. Denn dank Variodach werden Autos zu regelrechten Verwandlungskünstlern. Die sind eben noch vor Wind und Wetter geschütztes Coupé, um sich auf Knopfdruck binnen Sekunden in ein offenes Fahrzeug zu verwandeln.

Einziger Wermutstropfen bei dieser Technik ist, dass das geöffnete und zusammengefaltete Dach vergleichsweise viel Platz im Gepäckraum beansprucht. Neben Variodächern aus Metall, mit denen auch zwei Peugeot-Modelle und der neue Opel Twingo ausgestattet sind, gibt es als besonders attraktive Variante beim Renault Mégane ein Panoramadach aus Glas. ivd

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