Zukunft der Zeitung : Mit Druck gegen Ratlosigkeit

Am "Tag der Talente" des Bundesbildungsministeriums hat Tagesspiegel.de Schüler gebeten, einen Kommentar über Journalismus im Internet zu schreiben. Was Patrick Klitzke und Constanze Weber zur Zukunft der gedruckten Zeitung meinen, lesen Sie hier.

Patrick Klitzke, Constanze Weber

Haben die Printmedien in der heutigen Gesellschaft noch eine Zukunft?  Die Zahlen sprechen scheinbar eine klare Worte: Immer mehr Menschen, auch diejenigen, die lange Zeit nicht zu den typischen Webnutzern gehörten – Frauen und Ältere –, surfen immer häufiger im Internet, um sich über die aktuellen Nachrichten zu informieren

Jeder User wird es kennen, denn die Komplexität des Internets und die stetige Vermehrung des Angebots erzeugen beim User das Gefühl, dass er immer weitersurfen muss, um auf neue, interessante Websites zu treffen, dabei verliert er die Zeit aus den Augen, sodass er vergisst, worüber er sich überhaupt informieren wollte.

Noch bevor die Druckerpressen mit ihrer Rotation beginnen, haben Millionen von Internetusern die aktuelle Nachrichtenlage bereits gesehen, gelesen und wahrscheinlich zum größten Teil auch wieder vergessen. Was ist also das wichtigste Argument, warum die gedruckte Zeitung beibehalten werden sollte?

Bei einer handfesten Zeitung kann sich der Leser sicher sein, dass er alle Informationen zur Kenntnis nimmt. Er wird weder von hereinflatternden Werbungen, noch von technischen Problemen behindert, die Nachrichten zu lesen. Des Weiteren können die Leser ohne langes Suchen Inhalte und Texte vertiefen und mit seinen eigenen Ansichten verknüpfen. Außerdem bekommen sie Informationen geboten, die für sie wichtig sein können, während das Internet den User oft ratlos entlässt. Aufgrund der oben aufgeführten Ansichten komme ich zu dem Entschluss, dass die "alte", herkömmliche Zeitung uns weiterhin zuverlässig die aktuellen Nachrichten übermittelt.

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