DAS ORIGINAL : Erst Burg, dann Schloss

EINST

Das Stadtschloss entstand an der Stelle einer früheren Befestigungsanlage. Unter verschiedenen Kurfürsten wurde es erst zur Burg, später zum Schloss ausgebaut. Von 1744 bis 1751 ließ Friedrich II. seinen Baumeister Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff das Potsdamer Stadtschloss auf dem Alten Markt erweitern. Es enthielt seine berühmte Form, die jetzt aufgebaut wird, und ist eines der Hauptwerke des Friderizianischen Barocks. Im Vorgängerbau hatte der Große Kurfürst 1685 das Toleranzedikt von Potsdam zur Religionsfreiheit unterzeichnet. Der Alte Markt, Keimzelle Potsdams, galt fortan als einer der schönsten Plätze Europas. 1945 wurde das Schloss teilweise zerstört, die Grundmauer blieb fast erhalten.

Trotz Protesten von DDR-Denkmalpflegern ließ die SED das Stadtschloss 1959/1960 sprengen.

KÜNFTIG

Über den Wiederaufbau wird seit 17 Jahren diskutiert. Der Neubau des Brandenburger Landtages auf dem Gelände ist nun aber beschlossen und soll dank einer Spende wieder mit historischer Fassade realisiert werden. thm

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