Der Tagesspiegel : Illegale Grenzgänger: 57 Flüchtlinge seit 1993 in der Oder ertrunken

Seit 1993 sind in der Oder 57 Menschen ausländischer Herkunft ums Leben gekommen. In den meisten Fällen versuchten sie, illegal über die deutsche Grenze zu kommen. Wie Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) mitteilte, ist die Zahl der Opfer seit 1996 deutlich zurück gegangen, was er auf eine vermutete "Änderung der Schleusungsrouten" zurück führte. Neun der identifizierten Toten stammten aus Polen, fünf aus Rumänien, zwei aus Bulgarien und ebenfalls zwei aus Pakistan. Je ein Toter kam den Angaben zufolge aus Jugoslawien, Algerien, Nepal und der Ukraine. In 35 Fällen blieb die Nationalität unbekannt.

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