Der Tagesspiegel : KARSTADT–KONZERN

-

KarstadtQuelle steckt tief in den roten Zahlen, vor allem in den Warenhäusern und den Fachgeschäften wie Sinn-Leffers läuft das Geschäft nicht gut. Deswegen hat der Konzern im Herbst 2004 beschlossen, sein Kaufhauskonzept neu zu organisieren.

DIE STRATEGIE

Die 77 kleineren Kaufhäuser sollen bis Ende 2007 verkauft werden – möglichst als Gesamtpaket. Die großen Warenhäuser, insgesamt 89, hingegen sollen aufgehübscht werden. Dafür will Karstadt jährlich 100 Millionen Euro ausgeben.

DIE BESCHÄFTIGTEN

Ebenfalls bis Ende 2007 will Karstadt 4200 Stellen streichen – in der Verwaltung, der Verkauf bleibt verschont. Sollten bis Oktober nicht genügend der insgesamt 95000 Mitarbeiter freiwillig gegangen sein, sind auch betriebsbedingte Kündigungen möglich. dro

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben