Krankenkassen : AOK verzeichnet niedrigeren Krankenstand

Brandenburger Arbeitnehmer lassen sich offenbar seltener krankschreiben. Die AOK verzeichnete zwischen 2003 und 2005 einen Rückgang bei den Krankenschreibungen von 5,3 auf 4,5 Prozent.

Potsdam - Bundesweit hätten sich 2005 statistisch gesehen 4,4 Prozent aller berufstätigen AOK-Versicherten mindestens ein Mal krankschreiben lassen, sagte ein AOK-Sprecher. 2003 seien es noch 5,2 Prozent gewesen.

Die meisten Krankmeldungen gab es in Brandenburg 2005 mit 5,7 Prozent laut AOK-Statistik in der öffentlichen Verwaltung. Es folgten das verarbeitende Gewerbe mit 4,5 Prozent, der Dienstleistungssektor und die Land- und Forstwirtschaft mit je 4,4 Prozent. Am niedrigsten war der Krankenstand in den Branchen Handel mit 3,6 Prozent, Energie/Wasser/Bergbau mit 3,5 Prozent und bei Banken und Versicherungen mit 3,4 Prozent.

Die Arbeitsunfähigkeit wurde am häufigsten durch Atemwegserkrankungen (23,8 Prozent) sowie Muskel- und Skeletterkrankungen (16,7) hervorgerufen. Psychische lagen mit vier Prozent im unteren Bereich. Die AOK hat nach eigenen Angaben in Brandenburg 670.000 Versicherte. (tso/ddp)

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